Aktuelles in K-APAT

Stand: August 2020

Bedingt durch die Corona-Pandemie gab es eine Verschiebung des Patienteneinschlusses durch ambulante Praxen des Netzwerks Infektiologie Köln, die mit unserem Projekt kooperieren. Dieser hat nun gestartet. Der Einschluss über kooperierende Krankenhäuser neben der Uniklinik Köln kann ebenfalls hoffentlich bald stattfinden. Erfreulich ist, dass der Einschluss über die Uniklinik Köln sehr gut läuft und perspektivisch die planmäßige Patientenzahl in der Studie zum Projektende realistisch erreicht werden kann.
Bereits geführte Patienteninterviews befinden sich weiter in der Auswertung. Zudem werden immer noch weitere Patient*innen interviewt. Auf Basis der Patienteninterviews wird eine Masterarbeit geschrieben, die sich in der Entstehungsphase befindet.

Ende August/Anfang September wird die Befragung von Hausärzt*innen im Regierungsbezirk Köln beginnen. Die finalen Vorbereitungen, wie das Zusammenstellen und Packen der Studienunterlagen, befinden sich in den letzten Zügen. Wir werden dafür 1935 Ärzte*innen postalisch mit einem Fragebogen kontaktieren und hoffen auf eine rege Teilnahme.
Im Anschluss an die Befragung werden Ende des Jahres 2020 Fokusgruppen mit Ärzt*innen aus dem ambulanten und stationären Bereich stattfinden, die die Befragungsergebnisse diskutieren.



Stand: Mai 2020

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie konnte das für März geplante Treffen zur Vorbereitung des Patient*inneneinschlusses in den anderen Kliniken des Netzwerks Infektiologie Köln nicht stattfinden. Somit steht der Patient*inneneinschluss in den anderen Krankenhäusern weiterhin aus. Daher freuen wir uns umso mehr, dass der Einschluss in der Uniklinik Köln derzeit weiterlaufen kann und auch die damit verbundene Patient*innenbefragung nach Plan läuft.

Die bereits geführten Einzelinterviews mit Patient*innen wurden transkribiert und die Auswertung hat begonnen. Dazu ist aktuell eine Masterarbeit in Planung.

Die geplanten Fokusgruppen mit Klinikärzt*innen und niedergelassenen Ärzt*innen können ebenfalls derzeit nicht durchgeführt werden. Da die Vorbereitungen, wie die Leitfadenentwicklung, bereits abgeschlossen sind, werden wir die Fokusgruppen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
Aktuell bereiten wir unsere große Hausarztbefragung vor, mit der wir nach den Sommerferien starten werden. Dazu entwickeln wir derzeit literaturbasiert und angelehnt an die Patient*innenbefragung sowie -interviews einen Fragebogen. Mit der Befragung möchten wir unter anderem die Meinung von Hausärzt*innen zur ambulanten parenteralen Antibiotikatherapie erfassen. Dadurch sollen mögliche Umsetzungshürden, z. B. bei der ambulant-stationären Zusammenarbeit identifiziert werden.


Stand: März 2020

Mit dem Ethikvotum der Ärztekammer Nordrhein haben wir die Voraussetzung dafür erfüllt, dass neben der bereits einschließenden Uniklinik auch in den anderen Krankenhäusern des Netzwerks Infektiologie Köln mit dem Patienteneinschluss gestartet werden kann. Zudem sollen auch niedergelassene Ärzt*innen aus dem Netzwerk die Visiten und die Nachsorge der Patient*innen übernehmen können. Zur Vorbereitung dieses wichtigen Schrittes steht ein Netzwerktreffen an, um das genaue Vorgehen zu besprechen und die beteiligten Projektpartner*innen auf den gleichen Stand zu bringen.

Mit dem Patienteneinschluss in der Uniklinik sind wir sehr zufrieden und freuen uns, dass neben der Infektiologie auch zunehmend andere Fachbereiche auf das Projekt und die Versorgungsform aufmerksam werden. Ebenfalls freuen wir uns darüber, dass die Patientenbefragung gut läuft und der Rücklauf der Fragebögen zufriedenstellend ist. Hier sind wir sehr gespannt auf erste Ergebnisse.

Für die anstehenden Fokusgruppen im Mai mit Klinikärzt*innen und niedergelassenen Ärzt*innen haben wir bereits literaturbasiert einen Leitfaden erstellt. In den Fokusgruppen sollen mögliche Barrieren und Förderfaktoren auf organisatorischer, finanzieller und patientenseitiger Ebene aus Sicht der Ärzt*innen diskutiert werden. Zur weiteren Vorbereitung haben wir mit der Rekrutierung möglicher Teilnehmer*innen begonnen. Zu den Fokusgruppen sind derzeit zwei Masterarbeiten in Planung.

Ausblick
Im Herbst werden wir eine quantitative Befragung aller Hausärzt*innen in Köln durchführen, um die Sichtweise dieser für die Versorgungsform wichtigen Beteiligten zu eruieren. Dazu befinden wir uns derzeit bereits in der Vorbereitung. Wir haben hierfür bereits einen Informationsflyer erstellt. Der Fragebogen wird auf Basis der Ergebnisse aus den Fokusgruppen erarbeitet.


Stand: Dezember 2019

Das Projekt „Ambulante parenterale Antibiotikatherapie in der Metropolregion Köln“ (K-APAT) ist im April 2019 gestartet. Seitdem haben sich einige kleine, aber auch große Schritte ereignet.
Das positive Ethikvotum (Votumsnummer: 19-1284) von der Ethikkommission der Universität zu Köln stellte einen ersten Meilenstein dar. Das Votum ist eine Bestätigung, dass sowohl datenschutzrechtliche als auch ethisch-moralische Aspekte in den Befragungen mit Patient*innen und Versorger*innen berücksichtigt werden.

In den regelmäßig stattfindenden Treffen der Projektmitarbeiter*innen sowie Netzwerktreffen mit den Projektpartner*innen und Studienärzt*innen, wurden hilfreiche Erkenntnisse gewonnen, um das Studiendesign kontinuierlich zu verbessern.

Um Patient*innen und Ärzt*innen über das Projekt zu informieren und die Versorgungsform der ambulanten intravenösen Antibiotikatherapie bekannter zu machen, wurden zielgruppengerechte Flyer gestaltet.

Für die zu drei Zeitpunkten stattfindende Befragung von Patient*innen zu ihrer Zufriedenheit und dem Verlauf der Behandlung, haben wir drei Fragebögen entwickelt. Dazu wurden sowohl validierte Instrumente als auch selbst entwickelte Skalen genutzt. Die Verständlichkeit und Logik der Fragebögen wurden im Rahmen von Presets geprüft und entsprechend überarbeitet.

Im November ist der Patienteneinschluss in der Uniklinik erfolgreich angelaufen, mit dem Ziel, mindestens 120 Patient*innen in die Studie einzuschließen. Zeitgleich ist auch die Befragung gestartet und wir freuen uns über die Fragebögen, die bereits bei uns eingetroffen sind. Die Patient*innen werden vor der Behandlung, während und nach Abschluss der Therapie befragt. Damit sollen umfassende Erfahrungen der Patient*innen in der ambulanten Umgebung bei der Antibiotikatherapie dokumentiert werden, um wichtige Erkenntnisse daraus ziehen zu können.

Außerdem wurde mit der Vorbereitung der qualitativen Evaluation begonnen. Im Rahmen dessen sollen Fokusgruppen mit Klinik- und niedergelassenen Ärzt*innen stattfinden sowie Interviews mit Patient*innen. Für beide Erhebungsformen befinden wir uns derzeit noch in der Leitfadenentwicklung.

Ausblick
Das Ethikvotum der Ärztekammer Nordrhein steht noch aus, welches jedoch zeitnah erwartet wird. Wir freuen uns, K-APAT auf dem CoRe-Net Symposium am 15. Januar 2020 vorstellen zu können und mit Personen aus der Versorgungsforschung und der Versorgungspraxis in den Austausch zu treten.