Aktuelles in LYOL-C

Stand: 27.03.2018

Als Rekrutierungsstrategien wurden angewendet:

  • Öffentlichkeitsarbeit: Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 31.1.2018 (große Rückmeldung), Anzeige im Kölner Wochenspiegel, Mitteilungen im Kölner Leben und stadtMAGAZIN köln-süd, Stand auf dem Kölner Vorsorge-Tag 2018
  • Praxispartner aus Köln: Flyer, Poster und Weitergabe von Fragebögen an Nahestehende; aktuell ca. 100 Partner (Hausärzte, Pflegeeinrichtungen und -dienste, Krankenhäuser, Hospiz & Palliativ Arbeitsgemeinschaft Köln, Bestatter, AOK Rheinland, Selbsthilfegruppen, Kirche, Gesundheitsamt, VHS, Seniorenvertretung der Stadt Köln, Bürgerzentren)

Aktuell liegt der Rücklauf bei 236 Fragebögen (Stand 21.03.18), wobei weitere Rücksendungen erwartet werden. Bezüglich der qualitativen Interviews liegen bereits jetzt ausreichend Zusagen zur Teilnahme vor (aktuell: ca. 150).

Das Studienprotokoll zu LYOL-C ist bei BMJ open angenommen worden. Abstracts wurden sowohl beim für DGP-Kongress 2018 und beim DKVF 2018 eingereicht.

 


Stand: 18.12.2018

Seit Projektstart im Februar 2017 ist einiges im Projekt „Last Year of Life Study Cologne“ (LYOL-C) geschehen. Ein erster Meilenstein war das positive Votum der Ethikkommission der Uniklinik, um datenschutzrechtliche sowie ethisch-moralische Aspekte in unseren Befragungen mit Nahestehenden und Versorgern zu gewährleisten.

Die folgenden Monate verbrachten wir mit der Entwicklung unseres Fragebogens, der aus dem Englischen übersetzt, angepasst, teils neu entwickelt und im Vorfeld getestet wurde. Wir nahmen an Workshops, u.a. zu qualitativen Methoden, teil und begannen mit der Entwicklung der Interviewleitfäden. Weiterhin erhielten wir in einem Treffen mit Praxispartnern aus der Kölner Versorgung hilfreiche Tipps, wie wir aktuelle Bedarfe in der Versorgung berücksichtigen können und positive Rückmeldung zu unserem Studiendesign. Um Teilnehmende für unsere Studie zu gewinnen, erstellten wir Flyer und Poster, die gezielt unsere Zielgruppe ansprechen. Unsere Studie ist im DRKS registriert. Des Weiteren wird zeitnah ein Studienprotokoll veröffentlicht sein, um unsere Studie auch international sichtbar zu machen. Hierfür stehen uns auch internationale Experten, wie z.B. Prof. Sheila Payne (University of Lancaster), zur Verfügung.

Nun stehen wir vor der Aufgabe, 400 Angehörige und Nahestehende zu erreichen, damit sie uns durch Ausfüllen des Fragebogens die wertvollen Erfahrungen mit der Versorgung im letzten Lebensjahr der Verstorbenen schildern. Eine große Hilfe sind dabei unsere Praxispartner aus der Versorgung in Köln, die uns durch Weitergabe der Fragebögen an potenzielle Studienteilnehmer bei der Rekrutierung unterstützen. Der Rücklauf hat begonnen und wir warten gespannt auf die Ergebnisse, die wir als Basis für die Entwicklung der Interviewleitfäden nutzen.

Wir erhoffen uns durch die zusätzlichen qualitativen Interviews einen tieferen Einblick in die im Fragebogen analysierten Versorgungsverläufe. Nachdem nun alle Datenschutzaspekte bei der Routinedatenanalyse geklärt werden konnten, steht auch diese in den Startlöchern, bei der wir die Versorgungsverläufe zusätzlich anhand von Krankenkassendaten analysieren.