4. CoRe-Net Newsletter

 

Sehr geehrte CoRe-Net Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, Ihnen jetzt zum Jahresende neben weihnachtlichen Grüßen unseren vierten CoRe-Net Newsletter zuzusenden. Hier erfahren Sie mehr über Aktuelles rund um CoRe-Net, das Kompetenznetz aus Praxis und Forschung für den Raum Köln.

Für weitere Informationen zu CoRe-Net besuchen Sie auch gerne unsere Homepage.


Inhalt:

1. Rückblick: CoRe-Net / ZVFK Workshop: „Von der Idee zum Antrag“

2. Rückblick: Teilnahme am DKVF

3. Rückblick: Science Slam

4. Förderbekanntmachung des G-BA für das Projekt K-APAT

5. Publikationen

6. Bericht zur zweiten Antragsphase

7. CoRe-Net Datenbank

8. Aktuelles aus den CoRe-Net Projekten

8.1 LYOL-C

8.2 MenDis-CHD

8.3 OrgValue

9. Allgemeine Veranstaltungshinweise aus der Versorgungsforschung

10. Aktuelle Ausschreibungen aus der Versorgungsforschung

10.1 Ausschreibungen des Innovationsfonds

10.2 Ausschreibungen des BMBF


 

1. Rückblick CoRe-Net / ZVFK Workshop: „Von der Idee zum Antrag“

Am 09.11.2018 veranstaltete CoRe-Net gemeinsam mit dem ZVFK den Workshop „Von der Idee zum Antrag“ – Forschungsförderung im Rahmen des Innovationsfonds. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Teilnehmer auf die Besonderheiten von Forschungsförderungsanträgen in der Versorgungsforschung aufmerksam zu machen und gemeinsam Best-Practice-Modelle für eine erfolgreiche Antragsstellung zu entwickeln. Wir danken allen Anwesenden für ihre Teilnahme!

Weitere Details zu dem Workshop finden Sie hier.


 

2. Rückblick: Teilnahme am DKVF

Vom 10. – 12. Oktober fand der diesjährige Deutsche Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) in Berlin statt. CoRe-Net und die drei dazugehörigen Projekte LYOL-C, MenDis-CHD und OrgValue waren mit vielen verschiedenen Kongressbeiträgen vertreten. So wurde beispielsweise der aktuelle Stand von CoRe-Net im Rahmen einer Posterpräsentation unter dem Titel „CoRe-Net – Aufbau eines regionalen Kompetenznetzwerks aus Praxis und Forschung – Zwischenstand” vorgestellt. Das Poster steht hier zur Verfügung.

Neben den Kongressbeiträgen fand zudem ein interessantes Treffen mit den anderen
Kooperationsnetzen, die im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Strukturaufbau in der Versorgungsforschung“ gefördert werden, statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung von HAM-NET und CoRe-Net. Ziel war es, sich kennenzulernen und mehr über die anderen Netze zu erfahren. Wir freuen uns sehr, dass alle Netze auf dieser Session vertreten waren.


 

3. Rückblick: Science Slam

Wie bereits im letzten Newsletter berichtet wurde, hat am 10. Juli der Science Slam mit dem Titel „Auf einen Kaffee mit der Wissenschaft“ stattgefunden. Hierzu ist gemeinsam mit der Gesundheitsregion Köln Bonn ein Artikel im Monitor Versorgungsforschung erschienen (Ausgabe 05/18). Der Artikel mit dem Titel „Science Slam: Partizipative Einbeziehung wissenschaftlicher als auch nicht-wissenschaftlicher Akteure – Die Transdisziplinarität ist eine Lebenshaltung“ beschäftigt sich mit dem Science Slam als Format transdisziplinärer Wissenschaftskommunikation.


 

4. Förderbekanntmachung des G-BA für das Projekt K-APAT

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt K-APAT durch den Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Förderung ausgewählt wurde. K-APAT wird in Kooperation mit CoRe-Net durchgeführt werden und sich mit der ambulanten parenteralen Antibiotikatherapie in der Kölner Metropolregion beschäftigen. Das Projekt wurde durch die Klinische Infektiologie und das Kölner Netzwerk Infektiologie der Uniklinik Köln durch Frau Dr. Lehmann und Prof. Fätkenheuer beantragt. Eine kurze Projektbeschreibung finden Sie hier.


 

5. Publikationen

Folgende Publikationen wurden durch CoRe-Net und die drei Projekte veröffentlicht. Einen allgemeinen Überblick über CoRe-Net finden Sie in der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ). Der Artikel steht hier zur Verfügung. Die Projekte OrgValue und LYOL-C haben bereits Studienprotokolle im Journal BMJ Open veröffentlicht. Das Studienprotokoll von OrgValue finden Sie hier, das von LYOL-C kann hier eingesehen werden. Das Projekt MenDis-CHD wartet derzeit noch auf die Veröffentlichung des Studienprotokolls bei BMC Psychiatry.

CoRe-Net und die dazugehörigen Projekte waren zudem in diesem Jahr auf verschiedenen Kongressen mit eigenen Beiträgen wie beispielsweise Postern vertreten. Alle Kongressbeiträge und sonstige Publikationen finden Sie hier auf unserer Homepage.


 

6. Bericht zur zweiten Antragsphase

Im Januar wird der Antrag für die zweite Förderphase von CoRe-Net eingereicht werden.  Dafür befinden wir uns derzeit mitten in den Vorbereitungen. Um CoRe-Net auch in Zukunft mit neuen Ideen erfolgreich fortsetzen zu können, haben bereits verschiedene Treffen stattgefunden:

So hat sich das im Mai auf der Mitgliederversammlung gewählte Steering Board getroffen. Zudem fand ein Treffen des GKV-Beirates statt, bei dem die kooperierenden Krankenkassenvertreter anwesend waren. Darüber hinaus wurde eine Telefonkonferenz mit dem internationalen Advisory Board geführt, um auf die internationale fachliche Expertise zurückzugreifen.

Auch die Antragssteller und die Projektmitarbeiter treffen sich derzeit regelmäßig, um über die Zukunft von CoRe-Net zu diskutieren und den Folgeantrag zu erarbeiten.
Wir danken allen, die uns aktuell mit Ihren Ideen für die zweite Förderphase unterstützen.


 

7. CoRe-Net Datenbank

Wir freuen uns über den positiven Bescheid des Bundesversicherungsamtes (BVA) für die Datenübermittlung der Sozialdaten der kooperierenden Krankenkassen. Diese können nun von den vier kooperierenden Krankenkassen (DAK Gesundheit, Barmer, pronova BKK und AOK Rheinland/Hamburg) an CoRe-Net übermittelt werden. Somit können wir mit dem Aufbau der CoRe-Net Datenbank beginnen. Neben den Daten der Krankenkassen besteht die Datenbank aus den Primärdaten und den Kontaktdaten von Studienteilnehmern der in CoRe-Net angesiedelten Forschungsprojekte sowie aus Strukturdaten zu Leistungserbringern und kleinräumigen Sozialindikatoren.

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8. Aktuelles aus den CoRe-Net Projekten

 

8.1 LYOL-C – Last year of life study in Cologne

Die Datenerhebung wurde sowohl im Rahmen der schriftlichen Befragung als auch der vertiefenden, qualitativen Interviews abgeschlossen. Insgesamt haben 365 Angehörige und Nahestehende in einem Zeitraum von 9 Monaten an der postalischen Befragung zur Versorgung im letzten Lebensjahr in Köln teilgenommen. Auch die Erhebung der Interviews konnten mit einer Teilnehmerzahl von 41 Personen abgeschlossen werden. Derzeit werden die Daten systematisch ausgewertet. Zudem befinden wir uns in den Vorbereitungen für den Antrag für die zweite Förderphase von LYOL-C.

LYOL-C war in diesem Jahr mit zwei Beiträgen auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung vertreten. Außerdem haben wir LYOL-C auf der „Köln-Göttinger Fortbildung Palliativmedizin“ vorgestellt.

Seit November unterstützt uns Alina Kasdorf als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt. Des Weiteren suchen wir eine weitere Studentische Hilfskraft zum nächstmöglichen Zeitpunkt, die Stellenausschreibung finden Sie hier.

Anfang 2019 wird voraussichtlich die Sekundärdatenanalyse durchgeführt. Für 2019 sind zudem wissenschaftliche Publikationen geplant.

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8.2 MenDis-CHD – Quality of care regarding the detection and treatment of mental disorders in patients with coronary heart disease in Cologne

Aktuell ist es uns gelungen, 330 Patienten zu rekrutieren. In den Praxen fehlen uns nur noch drei Teilnehmer. Aktuell wird nun der Rekrutierungsfokus auf die Krankenhäuser gerichtet, wo wir aber mittlerweile schon 74 Personen rekrutiert haben.

Weiterhin können wir die Teilnahme von 67 Angehörigen vorweisen sowie einige Behandler, die neben der Teilnahme an der Fokusgruppe dazu bereit waren, einen Fragebogen auszufüllen. Dazu haben wir erstmalig postalisch Fragebögen an behandelnde Ärzte versandt, deren Patienten wir schon in die Studie eingeschlossen hatten. Es sind weitere Fokusgruppen in den Rehabilitationskliniken und in den Krankenhäusern gelaufen.

Aktuell werden weiterhin Triaden von je einem KHK-Patienten, einem Angehörigen und einem Behandler konstruiert, um Interviews durchzuführen. Weiterhin wurde das Studienprotokoll zu MenDis-CHD bei BMC Psychiatry eingereicht. Im Oktober haben wir  auf dem Kongress für Versorgungsforschung in Berlin unser mixed-methods Untersuchungsdesign im Posterformat vorgestellt.

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8.3 OrgValue – Characteristics of value-based health and social care from organizations’ perspectives

Die qualitative Studie mit Entscheidungsträger*innen und Patient*innen zum Stand und den Determinanten patientenzentrierter Versorgung konnte abgeschlossen werden. Die Ergebnisse wurden erfolgreich auf nationalen und internationalen Kongressen präsentiert und werden derzeit zur Veröffentlichung in internationalen Fachzeitschriften finalisiert.  Im nächsten Projektschritt – der quantitativen Befragung – werden ab Januar ca. 1.400 Entscheidungsträger*innen in Versorgungsorganisationen in der Stadt Köln postalisch Befragt. Der Fragebogen hierzu wurde unter Mithilfe unserer Praxispartner entwickelt. Für jeden zurückgesendeten Fragebogen spendet OrgValue einen Euro an „wir für pänz e.V.“

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9. Allgemeine Veranstaltungshinweise aus der Versorgungsforschung

AGENS-Methodenworkshop 2019

Der AGENS-Methodenworkshop 2019 findet am 27. und 28. Februar im Universitätsklinikum Magdeburg statt. Der Workshop wird gemeinsam von der Arbeitsgruppe Erhebung und Nutzung von Sekundärdaten (AGENS), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) in Kooperation mit dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie der Universität Magdeburg veranstaltet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

7. DNVF-Spring-School 2019

Das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) bietet vom 01. bis 04.04.2019 eine Spring-School an. Stattfinden wird diese im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn. Weitere Informationen, den aktuellen Programmplan und die Möglichkeit zur Anmeldungen finden Sie hier.


 

10. Aktuelle Ausschreibungen aus der Versorgungsforschung

 

10.1 Ausschreibungen des Innovationsfonds

Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert Projekte zu neuen Versorgungsformen und zur Versorgungsforschung. Aktuell sind folgende Förderbekanntmachungen durch den Innovationsausschuss veröffentlicht:

Neue Versorgungsformen:
Förderbekanntmachung neue Versorgungsformen zum themenoffenen Bereich
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. März 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderbekanntmachung neue Versorgungsformen zum themenspezifischen Bereich
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. März 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen und die verschiedenen Themenfelder finden Sie hier.

 

Versorgungsforschung:
Förderbekanntmachung zur Weiterentwicklung und insbesondere Evaluation der Richtlinie des G-BA über die ambulante spezialfachärztliche Versorgung nach § 116b SGB V (ASV-RL)
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. Februar 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderbekanntmachung zur Weiterentwicklung und insbesondere Evaluation der Richtlinie des G-BA über die Durchführung der Psychotherapie (PT-RL)
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. Februar 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. Februar 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. Februar 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen und die verschiedenen Themenfelder finden Sie hier.

Förderbekanntmachung zur Evaluation von Selektivverträgen
Einreichung der Anträge bis spätestens 19. Februar 2019 beim Projektträger
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

10.2 Ausschreibungen des BMBF

Im Bereich der Versorgungsforschung hat das BMBF derzeit folgende Förderrichtlinie veröffentlicht:
Richtlinie zur Förderung von Forschung zur Stärkung der Evidenzbasierung und des Transfers in der Präventionsforschung – Qualität in der Gesundheitsforschung
Einreichung der Anträge bis spätestens 28. März 2019
Weitere Informationen finden Sie hier.


Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Zeit zum Ausspannen, einen ruhigen Jahreswechsel und für das neue Jahr alles Gute!

Mit besten Grüßen

 

Prof. Holger Pfaff und Dr. Nadine Scholten im Namen aller Antragssteller

 

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Dr. Nadine Scholten
CoRe-Net Koordinatorin

IMVR – Institut für Medizinsoziologie,
Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft
der Humanwissenschaftlichen Fakultät
und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln (KöR)
Eupener Str. 129
D-50933 Köln

Telefon +49 221 478 97156
E-Mail: nadine.scholten@uk-koeln.de
core-net.koeln