MenDis-CHD

Quality of care regarding the detection and treatment of mental disorders in patients with coronary heart disease in Cologne

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Christian Albus (Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Uniklinik Köln), Prof. Frank Jessen (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Uniklinik Köln), Prof. Frank Schulz-Nieswandt (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität zu Köln)

Mitarbeiter: Samia Peltzer, Hendrik Müller, Ursula Köstler

MenDis-CHD befasst sich mit der Komorbidität von koronaren Herzerkrankungen (KHK) und psychischen Erkrankungen (z.B. Depression, Angststörungen oder kognitive Beeinträchtigungen), indem es die Behandlungsverläufe und Versorgungsqualität von betroffenen Patienten in allen relevanten Versorgungsinstitutionen untersucht.

Ziel ist es, unter Einsatz der Strukturen des CoRe-Nets, Behandlungsverläufe und potenzielle Barrieren sowie die Versorgungsqualität von Patienten mit KHK im Hinblick auf die Erkennung und Behandlung potentieller psychischer Erkrankungen zu analysieren. Des Weiteren sollen Vorschläge zur Verbesserung der Leistungserbringung für somatisch und psychisch Erkrankte erarbeitet werden, um die patientenzentrierte und wertorientierte Versorgung zu stärken.

Methode:

Sekundärdatenanalyse: Auswertung der GKV-Daten in Bezug auf die Prävalenz psychischer Erkrankungen bei Patienten mit chronischen Herzerkrankungen und deren Inanspruchnahme des Gesundheitssystems.

Patientenuntersuchung:  n = 400 CHD-Patienten werden stufenweise in Bezug auf psychische Begleiterkrankungen gescreent und anschließend mindestens n = 20 Personen  einem qualitativen Interview unterzogen.

Angehörigenbefragung: n = 350 quantitative Befragungen und n = 20 qualitative Interviews

Leistungserbringer: Fokusgruppen (3-5) mit den an der Versorgung beteiligten Professionen unter Beteiligung von OrgValue