Versorgung von Menschen im letzten Lebensjahr in Köln

Ein CoRe-Net Versorgungsbericht


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Versorgung von Menschen im letzten Lebensjahr in Köln


CoRe-Net: Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung, Universität zu Köln
www.core-net.uni-koeln.de


Juli 2021


Katja Blaschke, Ingo Meyer, Julia Strupp, Alina Kasdorf, Raymond Voltz


Vertreter*innen der Caritas, der Uniklinik Köln, des gesundheitsladen köln e.V., der Stadt Köln, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Gesundheitsregion KölnBonn e.V.


Franziska Weber


Simon/Köln Panorama; Quelle: Adobe Stock (ehem. Fotolia)


TAKEPART Media + Science GmbH


E-Mail: CoRe-Net-reports@uk-koeln.de


Blaschke, K., Meyer, I., Strupp, J., Kasdorf, A. & Voltz, R. (2021). Versorgung von Menschen im letzten Lebensjahr in Köln – Ein CoRe-Net Versorgungsbericht. CoRe-Net: Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung.



HINTERGRUND
Das Ende des eigenen Lebens ist für jeden einzelnen Menschen höchst individuell. Es ist verbunden mit persönlichen Wünschen, Erwartungen, Hoffnungen, Sorgen und Ängsten. Dennoch berührt die Frage nach den Umständen des Sterbens die ganze Gesellschaft gleichermaßen. Besonders in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist das Thema Sterben in den Medien und im sozialen Diskurs sehr präsent. Das Ende des eigenen Lebens wird von vielen Themen bestimmt: Es geht um den richtigen Zeitpunkt das Sterben zu thematisieren, um alle Aspekte der Lebensqualität und um den Ort des Versterbens. Die Begleitung der Angehörigen ist ein weiteres wichtiges Thema der letzten Lebensphase eines Menschen. Hinzu kommen die spezifischen Herausforderungen für die beteiligten Akteur*innen des Gesundheitswesens in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegeteams etc. Die Frage nach der individuellen und „angemessenen“ Versorgung für den Sterbenden steht hierbei im Fokus.

INHALT UND ZIEL
Der erste CoRe-Net Versorgungsbericht gibt einen Überblick über die medizinische und pflegerische Versorgungssituation von Kölner*innen im letzten Lebensjahr. Das Ziel des Berichts ist es, aus wissenschaftlicher Perspektive Erkenntnisse anzubieten, durch die die Versorgung von Kölner*innen in der letzten Lebensphase weiter verbessert werden kann.
Dieser Bericht bezieht sich auf Studienergebnisse, von denen Teile bereits in wissenschaftlichen Fachzeitschriften unter Voltz, Dust et al. [1] und Kasdorf et al. [2] veröffentlicht wurden.

ADRESSAT*INNEN
In erster Linie wendet sich der Bericht an diejenigen, die für die Versorgung von Menschen verantwortlich sind:

– an Akteure aus Krankenhäusern,
– Pflegeeinrichtungen,
– ambulanten Hospiz- und Pflegediensten,
– ärztlichen Praxen und Ärzt*innennetzen.

Wir möchten mit diesem Bericht aber auch Krankenkassen, Verbände und kommunale Akteure ansprechen. Nicht zuletzt sind auch Patient*innen, deren Angehörige, Ehrenamtliche und Zusammenschlüsse wie Selbsthilfegruppen angesprochen. Sie alle sollen in diesem Bericht Informationen finden, die für sie relevant sind.


1. Voltz, R., Dust, G, et al. (2020). Improving regional care in the last year of life by setting up a pragmatic evidence-based Plan-Do-Study-Act cycle: results from a cross-sectional survey. BMJ Open, 10(11): p. e035988.

2. Kasdorf, A., et al. (2021). What are the risk factors for avoidable transitions in the last year of life? A qualitative exploration of professionals‘ perspectives for improving care in Germany. BMC Health Serv Res, 21(1): p. 147.