Aktuelles aus CoRe-Web

2022

Abgeschlossene Arbeitsbereiche inkl. einer kurzen Ergebniszusammenfassung und Verweis auf neue Veröffentlichungen
Das Kooperationsprojekt CoRe-Web hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: am 7. März 2022 war der Go-Live der Onlineplattform für Ergebnisse aus der Kölner Gesundheits- und Versorgungsforschung.

Nachdem in einem umfassenden Prozess des Co-Designs Anforderungen von Nutzer*innen aus Versorgungseinrichtungen, aus der Verwaltung, von Patientenvertreter*innen und aus der Wissenschaft gesammelt wurden, wurden diese in die jetzt verfügbare erste Version der Plattform umgesetzt. Mit anderen Worten: die Plattform orientiert sich in Gestaltung, Funktionalitäten aber auch in der Art und Weise, wie Inhalte präsentiert werden, an dem, was die Nutzer*innen wünschen.

Thematisch startet die Plattform mit zwei verwandten Themen: unter der Überschrift „Das letzte Lebensjahr“ werden Kernergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem LYOL-C Projekt der ersten CoRe-Net Projektphase präsentiert. Unter dem Titel „Todeswunsch“ geht es um das Projekt „Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung“ (DEDIPOM) des Zentrums für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln. Wie die Versorgungsberichte ist auch CoRe-Web offen für alle Forscher*innen aus Köln, um Ergebnisse zu präsentieren. Weitere Themen sind derzeit in Vorbereitung.

Aktuelle Prozessabläufe/Vorbereitungen
Nach dem Go-Live geht es jetzt in die Evaluation der neuen Seite im laufenden Betrieb. Das Projekt wertet Webstatistiken aus, es gibt eine Nutzer*innen-Befragung und das Zentrum für Palliativmedizin führt teilnehmende Beobachtungen durch.

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob sich die Seite tatsächlich nach den Wünschen und Bedarfen der Nutzer*innen richtet oder ob noch nachgebessert werden muss. Auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse wird die Seite dann im Sommer noch einmal optimiert.

Ausblick auf Folgeschritte
Ab dem Herbst 2022 steht die Plattform dann endgültig CoRe-Net, seinen Kooperationsprojekten und weiteren Vorhaben als Kommunikationskanal offen.

2021

Abgeschlossene Arbeitsbereiche inkl. einer kurzen Ergebniszusammenfassung und Verweis auf neue Veröffentlichungen
Im Rahmen des CoRe-Web Projekts wurden im Juni und Juli drei Fokusgruppen durchgeführt. Dabei wurden 13 Leistungserbringer*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Wissenschaftler*innen eingeschlossen. Die Auswertung der Fokusgruppen hat ergeben, dass mit der dritten Fokusgruppe eine inhaltliche Sättigung der Ergebnisse erreicht wurde. Entsprechend wurde im September eine weitere Rekrutierung von Personen, um eine Fallzahl von 15 zu erreichen, eingestellt. Auf Basis der Ergebnisse aus den Fokusgruppen konnte ein Konzept für die technisch-funktionale, sowie die inhaltlich-redaktionelle Gestaltung der Onlineplattform entworfen werden. Die Studienergebnisse aus LYOL-C I und dem Projekt zur „Optimierung des Umgangs mit Todeswünschen in der Palliativversorgung“ (DEDIPOM) wurden dem entworfenen Konzept entsprechend für die Onlineplattform aufbereitet.

Aktuelle Prozessabläufe/Vorbereitungen
Aktuell wird die Onlineplattform entwickelt und die weiteren Vorbereitungen für die Evaluation der Onlineplattform getroffen. Der dafür vorgesehene Online-Survey wird final überarbeitet und fertiggestellt.

Ausblick auf Folgeschritte
Es ist geplant, dass die neue Onlineplattform als Beta-Version im Frühjahr 2022 online geht.

Seit Juli 2021 kooperiert CoRe-Net mit CoRe-Web. Das CoRe-Web Projekt ist bereits im Oktober 2020 gestartet. Seitdem wurden bereits einige Projektschritte bearbeitet. Ein Meilenstein stellt dabei das positive Ethikvotum (Votumsnummer 20-1715_1) von der Ethikkommission der Universität zu Köln dar, welches im März erfolgte. Das Ethikvotum bestätigt, dass datenschutzrechtliche und ethische Aspekte bei der Durchführung der Studie berücksichtigt werden.

Im Anschluss konnte mit der Rekrutierung der Teilnehmenden für die Fokusgruppen begonnen werden. Für die Durchführung der Fokusgruppen wurde ein Interviewleitfaden entwickelt und ein erster konzeptioneller Entwurf der Onlineplattform (Wireframe) erstellt.

Aktuell wurden bereits drei Fokusgruppen durchgeführt. Weitere Fokusgruppen oder Einzelinterviews sind in Planung, um eine Fallzahl von mindestens 15 Teilnehmenden zu erreichen.   


Gefördert durch: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi)